{"id":7382,"date":"2014-11-24T19:49:49","date_gmt":"2014-11-24T17:49:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/startseite\/?p=7382"},"modified":"2015-01-26T21:55:03","modified_gmt":"2015-01-26T21:55:03","slug":"schaulust-die-erotische-fotografie-von-alfons-walde","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/aktuell\/schaulust-die-erotische-fotografie-von-alfons-walde\/","title":{"rendered":"SCHAULUST &#8211; DIE EROTISCHE FOTOGRAFIE VON ALFONS WALDE"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-7386\" src=\"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/startseite\/wp-content\/uploads\/WALDE_001.jpg\" alt=\"WALDE_001\" width=\"267\" height=\"405\" \/><\/span><em><strong>SCHAULUST &#8211; DIE EROTISCHE FOTOGRAFIE VON ALFONS WALDE:<\/strong><\/em> Das Fotomuseum WestLicht zeigt die bislang unbekannten erotischen Fotografien des Malers Alfons Walde, etwa 120 Arbeiten aus dem Nachlass des K\u00fcnstlers, die \u00fcber Jahrzehnte unbeachtet in einer Kiste schlummerten. Der Fokus seiner Fotografie lag auf dem weiblichen Akt, die Inszenierung der Bilder reichte bis in die Pornografie. Die Verwendung des gerade erfundenen Farbfilms von Agfa erm\u00f6glichte Walde die realistische Wiedergabe im Foto, als Anregung f\u00fcr das gemalte Bild. F\u00fcr die lange Zeit schwarz-wei\u00df gepr\u00e4gte Fotogeschichte ist die Entdeckung nicht nur kulturhistorisch eine Sensation.\u00a0In der Ausstellung lernt man den Landschaftsmaler Walde (Oberndorf 1891<!--more--> &#8211; 1958 Kitzb\u00fchel) als leidenschaftlichen Fotografen kennen, seine fotografischen Studien von den Zwanzigern bis in die vierziger Jahre konzentrieren sich auf den weiblichen K\u00f6rper. Klassische Posen aus der kunsthistorischen Tradition \u2013 etwa Ankl\u00e4nge an Ingres in Waldes fotografischen R\u00fcckenakten \u2013 wechseln dabei mit erotisch aufgeladenen, eher spielerischen Szenen. Walde fr\u00f6nt in der Fotografie dem lustvollen Schauen, er zeigt sich als Augenmensch, der die Leica zum Festhalten des ansonsten fl\u00fcchtigen Moments nutzt, bei dem es aber immer auch um die Erotik der Fotografierens selbst geht, um den Wechsel der Blicke, um das Spiel von Ansehen und Posieren. Aus der F\u00fclle des Archivs \u2013 etwa 250 Schwarz-Wei\u00df-Filmrollen, rund 2.000 Farbdiapositive, Kontaktb\u00f6gen und Silbergelatineabz\u00fcge \u2013 haben die KuratorInnen Rebekka Reuter und Peter Weiermair die Auswahl getroffen. Vintage Prints und neue Abz\u00fcge dieser einzigartigen Farbdias begegnen in der Ausstellung Arbeiten aus seinem zeichnerischen und malerischen Werk. In der Gegen\u00fcberstellung wird die Bedeutung der Fotografie f\u00fcr Waldes Gesamtwerk deutlich. Sichtbar wird das intime Verh\u00e4ltnis zwischen dem Maler und seinen Musen und so erscheinen die Fotografien mitunter als Vorspiel im doppelten Sinne. (Foto: WestLicht, \u00a9 Alfons Walde, Anonym um 1940)<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"> <a href=\"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/startseite\/anmeldung-newsletter\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/startseite\/wp-content\/uploads\/Newsletter-Anmeldung-Hauptlogo-1.jpg\" alt=\"Newsletter Anmeldung-Hauptlogo-1\" width=\"373\" height=\"124\" \/><\/a><br \/>\n<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>SCHAULUST &#8211; DIE EROTISCHE FOTOGRAFIE VON ALFONS WALDE: Das Fotomuseum WestLicht zeigt die bislang unbekannten erotischen Fotografien des Malers Alfons Walde, etwa 120 Arbeiten aus dem Nachlass des K\u00fcnstlers, die \u00fcber Jahrzehnte unbeachtet in einer Kiste schlummerten. Der Fokus seiner Fotografie lag auf dem weiblichen Akt, die Inszenierung der Bilder &#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":7386,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"aside","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/aktuell\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7382"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/aktuell\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/aktuell\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/aktuell\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/aktuell\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7382"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/aktuell\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7382\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7666,"href":"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/aktuell\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7382\/revisions\/7666"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/aktuell\/wp-json\/"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/aktuell\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7382"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/aktuell\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7382"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/aktuell\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7382"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}