{"id":7419,"date":"2014-11-27T17:43:10","date_gmt":"2014-11-27T17:43:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/startseite\/?p=7419"},"modified":"2015-03-07T17:30:16","modified_gmt":"2015-03-07T17:30:16","slug":"schmuck-1970-2015-sammlung-bollmann-fritz-maierhofer-retrospektive","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/aktuell\/schmuck-1970-2015-sammlung-bollmann-fritz-maierhofer-retrospektive\/","title":{"rendered":"SCHMUCK 1970\u20132015 &#8211; SAMMLUNG BOLLMANN FRITZ MAIERHOFER \u2013 Retrospektive"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-7422\" src=\"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/startseite\/wp-content\/uploads\/Mak-Schmuck-1.jpg\" alt=\"Mak-Schmuck-1\" width=\"299\" height=\"448\" \/><em><strong>SCHMUCK 1970\u20132015 &#8211; SAMMLUNG BOLLMANN FRITZ MAIERHOFER \u2013 Retrospektive:<\/strong><\/em> Einen \u00dcberblick \u00fcber den formal\u00e4sthetischen und material-spezifischen Reichtum des internationalen zeitgen\u00f6ssischen Schmucks pr\u00e4sentiert die Ausstellung SCHMUCK 1970\u20132015: SAMMLUNG BOLLMANN. FRITZ MAIERHOFER \u2013 Retrospektive, die ab 14. Januar 2015 im MAK zu sehen ist.\u00a0Die Schau gew\u00e4hrt erstmals einen tiefen Einblick in die exquisite, mehr als 1.000 Objekte z\u00e4hlende Schmucksammlung des \u00f6sterreichischen Ehepaars Bollmann. Stilbildende Unikate und experimentelle Formen pr\u00e4gen die Ausstellung, die neben den Exponaten aus der Sammlung Bollmann auch das \u0152uvre des international anerkannten \u00f6sterr-<!--more-->eichischen Schmuckk\u00fcnstlers Fritz \u00a0Maierhofer\u00a0zeigt. Insgesamt 454 Exponate aus der Sammlung Bollmann werden im MAK der \u00d6ffentlichkeit pr\u00e4sentiert. Heidi und Karl Bollmann w\u00e4hlten Arbeiten von 206 K\u00fcnstlerInnen, die einen Bogen \u00fcber unterschiedlichste kulturelle Regionen spannen. Schmuckst\u00fccke aus den USA, Mexiko, Israel, Japan, Australien, Neuseeland, S\u00fcdafrika,\u00a0Korea, Vietnam und China sind ebenso zu sehen wie Exponate aus \u00d6sterreich und nahezu allen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern. \u201eSchmuck wird auch heute noch \u00fcberwiegend als ein nach der Konvention zu lesendes Zeichen der gesellschaftlichen Position gesehen. Etwa Mitte der 1960er Jahre kam es jedoch in Europa, auch nahezu gleichzeitig in Japan und in den USA, zu einem radikalen Neubeginn. Die Freiheit der Kunst sollte auch f\u00fcr den Schmuck gelten. Wir sehen den Sinn der Ausstellung darin, jede Besucherin und jeden Besucher mit der Vielfalt der Objekte zu einer freien und lustvollen Bestimmung der eigenen Position einzuladen. Deswegen soll auch die grundlegende Einheit der Schmuckst\u00fccke gezeigt werden\u201c, so Karl Bollmann. Zu den herausragenden gezeigten K\u00fcnstlerInnenpositionen z\u00e4hlen etwa Manfred Bischoff (geb. 1947 in Deutschland, lebt und arbeitet in Italien und Deutschland), Yasuki Hiramatsu (1926\u20132012, Japan), Bruno Martinazzi (geb. 1923, Italien), Philip Sajet (geb. 1953, Niederlande, lebt und arbeitet in Deutschland), Annamaria Zanella (geb. 1966, Italien) sowie die \u00d6sterreicher Helfried Kodr\u00e9 (geb. 1940, \u00d6sterreich), Manfred Nisslm\u00fcller (geb. 1940, \u00d6sterreich) und Peter Skubic (geb. 1935 in Serbien, lebt und arbeitet in \u00d6sterreich). Seit mehr als 40 Jahren verfolgt das Ehepaar Bollmann die Entwicklung der zeitgen\u00f6ssischen Schmuckkunst. \u201eVon Anbeginn an waren meine Frau und ich von der ungemeinen Vielfalt und dem Abwechslungsreichtum des neuen Schmucks fasziniert. Peter Skubic war da ein selbstloser Mentor. Auch die immer mit Zweifeln verbundene Frage, was Schmuck eigentlich ist, und das Suchen nach der allgemein g\u00fcltigen Qualit\u00e4t haben zu einem enzyklop\u00e4dischen und geografisch weltweiten Ansatz gef\u00fchrt\u201c, kommentiert Karl Bollmann sein Sammlerinteresse. Im Rahmen des Projekts Schmuck zur Jahrtausendwende \u2013 die M\u00f6glichkeit, die Wirklichkeit, der Mensch lud Karl Bollmann prominente internationale Schmuckk\u00fcnst\u00aclerInnen ein, ein Schmuckst\u00fcck f\u00fcr seine Ehefrau Heidi Bollmann zu fertigen. Alle 61 Arbeiten, darunter 16 \u00f6sterreichische, werden in einem eigenen Bereich der in drei Zeitabschnitte gegliederten Ausstellung (1970 bis 1999, 2000 und 2001 bis 2015) erstmals gemeinsam ausgestellt. (Foto: MAK, Ramon Puig Cuyas, Brosche, 1990er Jahre, \u00a9 MAK\/Nathan MurrellK)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-7423 alignright\" src=\"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/startseite\/wp-content\/uploads\/Mak-Schmuck-2.jpg\" alt=\"Mak-Schmuck-2\" width=\"358\" height=\"269\" \/>F<em><strong>RITZ MAIERHOFER. Retrospektive:<\/strong><\/em> Die Pr\u00e4sentation des \u0152uvre von Fritz Maierhofer, einem der f\u00fchrenden \u00f6sterreichischen Schmuck- und Objektk\u00fcnstler, bildet den zweiten Bereich der MAK-Ausstellung SCHMUCK 1970\u20132015. Seine Werkschau umfasst Schmuck und Skulpturen von den 1960er Jahren bis heute. Ausgestellt werden insgesamt an die 200 Objekte, die durch ungew\u00f6hnliche Materialkombinationen und eine avantgardistische Auffassung von Schmuck gekennzeichnet sind. Maierhofer, der seine Ausbildung bei Juwelier Heldwein in Wien erhielt, erzeugt aus Acrylglas, Stahl, Zinn, Aluminium und dem synthetischen Material Corian einzigartige Objekte. Der K\u00fcnstler, der schon fr\u00fch eine Neigung zur Bildhauerei erkennen lie\u00df, war in den 1960er und 1970er Jahren von der revolution\u00e4ren Popkultur Englands gepr\u00e4gt. \u201eDie folgenden Jahrzehnte sahen vielf\u00e4ltige Ver\u00e4nderungen im Schaffen Maierhofers, vor allem durch sein Experimentieren mit den unterschiedlichsten Materialien. Trotz der formalen Vielfalt bleiben die strukturellen Anhaltspunkte konstant: Es sind die Struktur, die Regeln des extremen Minimalismus und die aufwendigen abstrakten geometrischen Kombinationen aus Balken, Achsen und Traversen, alles Formen, die scheinbar aus architektonischen Installationen extrapoliert sind\u201c, analysiert Graziella Folchini Grassetto einen Teil seiner k\u00fcnstlerischen Entwicklung im Katalog zur Ausstellung. Maierhofers erste Arbeiten aus den 1960er und 1970er Jahren bestechen durch die ungew\u00f6hnliche Verbindung der Materialien Acryl und Metall. Broschen und Ringe seiner Anfangsphase ruhen auf quadratischen Sockeln und Rahmen, die von Stahldr\u00e4hten gehalten werden. Diese dreidimensionalen Werke finden ihre Fortsetzung in den Arbeiten der n\u00e4chsten Jahrzehnte, in denen der K\u00fcnstler Skulpturen f\u00fcr Pl\u00e4tze, G\u00e4rten und Parks realisierte. In seinen j\u00fcngst entstandenen skulpturalen Arbeiten erstellt er zun\u00e4chst rechteckige Modelle aus gefaltetem Papier, die er dann in farbige Metallfl\u00e4chen \u00fcbersetzt und damit dreidimensionale Effekte erzielt. Zur Ausstellung erscheint in der Arnoldschen Verlagsanstalt ein reich illustrierter Katalog in deutscher und englischer Sprache mit einem Vorwort von Christoph Thun-Hohenstein sowie Beitr\u00e4gen von Karl Bollmann und Graziella Folchini Grassetto.\u00a0(Foto: Ramon Puig Cuyas, Brosche, 1990er Jahre, \u00a9MAK\/Nathan Murrell)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/startseite\/anmeldung-newsletter\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/startseite\/wp-content\/uploads\/Newsletter-Anmeldung-Hauptlogo-1.jpg\" alt=\"Newsletter Anmeldung-Hauptlogo-1\" width=\"373\" height=\"124\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>SCHMUCK 1970\u20132015 &#8211; SAMMLUNG BOLLMANN FRITZ MAIERHOFER \u2013 Retrospektive: Einen \u00dcberblick \u00fcber den formal\u00e4sthetischen und material-spezifischen Reichtum des internationalen zeitgen\u00f6ssischen Schmucks pr\u00e4sentiert die Ausstellung SCHMUCK 1970\u20132015: SAMMLUNG BOLLMANN. 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