{"id":8665,"date":"2015-05-30T14:48:05","date_gmt":"2015-05-30T14:48:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/aktuell\/?p=8665"},"modified":"2015-05-31T11:07:47","modified_gmt":"2015-05-31T11:07:47","slug":"das-erlesene-panoptikum-der-kunst-bei-der-107-kunstauktion-im-kinsky","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/aktuell\/das-erlesene-panoptikum-der-kunst-bei-der-107-kunstauktion-im-kinsky\/","title":{"rendered":"Das erlesene Panoptikum der Kunst bei der 107. KUNSTAUKTION im Kinsky"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\"><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-8669\" title=\"Jan Brueghel d. J. (1601-1678), Blumenstrau\u00df in einer skulptierten Vase, um 1630, \u00d6l auf Holz, 117 \u00d7 81 cm \u20ac 500.000 \u2013 1 Mio\" src=\"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/aktuell\/wp-content\/uploads\/Unbenannt1.png\" alt=\"Unbenannt1\" width=\"332\" height=\"467\" \/>Mit Objekten von gro\u00dfer Seltenheit und besonderer Qualit\u00e4t lassen die einzelnen Sparten bei den Auktionstagen im Juni gro\u00dfes Sammlerinteresse erwarte. Allein die Zeitgenossen werden im Oktober eine eigene Auktion gestalten.<\/em><\/span><span style=\"color: #000000;\"><br \/>\nNach dem sensationellen Rekordpreis f\u00fcr ein Blumenbild des Flamen Jan Brueghel d. \u00c4. in der November-Auktion des Vorjahres von 2,2 Mio \u20ac warten die ALTEN MEISTER dieses Mal mit einem gro\u00dfformatigen, \u00fcberaus pr\u00e4chtigen Blumenstilleben von seinem Sohn Jan Brueghel dem J. auf, der 1625 dessen Atelier \u00fcbernommen hatte! Mit Talent und Gesch\u00e4ftssinn ausgezeichnet, verstand es der Sohn die erfolgreiche Werkstatt des Vaters weiterzuf\u00fchren und vor allem mit Blumenbildern den Geschmack der Sammler zu treffen. In diesem aus altem Privatbesitz wieder aufgetauchten Gem\u00e4lde sind insgesamt 50 Blumensorten zu entdecken, teilweise sogenannte \u201eHybridarten\u201c, die es heute nicht mehr gibt und die den Ehrgeiz des Malers, die F\u00fclle der Natur nachzuahmen, erkennen lassen. Diese Lust an der Vielfalt kleidet der virtuose aus Antwerpen stammende Maler in eine wohlabgestimmte Komposition von starken, leuchtenden Farben vor dunklem Hintergrund, was die Wertsch\u00e4tzung der Blumen als kostbare Kleinode der Natur \u00fcberzeugend hervorhebt. Bezeichnend sind auch die Accessoires, Muschel, Schnecken, H\u00fcndchen, mit denen der Naturkosmos im Kleinen bereichert werden sollte. (Jan Brueghel d. J., Blumenstrau\u00df in einer skulptierten Vase, \u20ac 500.000 \u2013 1 Mio)<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"  alignright wp-image-8670\" title=\"Ferdinand Georg Waldm\u00fcller (1793-1865), Kind unter einem blauen Seidenvorhang hervorschauend, 1821, \u00d6l auf Leinwand, 44 x 35 cm  \u20ac 70.000 \u2013 140.000\" src=\"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/aktuell\/wp-content\/uploads\/Unbenannt12.png\" alt=\"Unbenannt12\" width=\"271\" height=\"326\" \/>In der Sparte des 19. JAHRHUNDERT wird \u201eWaldm\u00fcller at his best\u201c pr\u00e4sentiert: das reizende kleine M\u00e4dchen mit seinem goldblonden Lockenkopf und den rosigen Wangen, das unter einem kostbaren himmelblauen Seidenvorhang neugierig und entz\u00fcckend frech herausschaut, erf\u00fcllt zweifellos alle Erwartungen, die man an die Kunst dieses bedeutenden Malers stellt. Bereits in seinem Fr\u00fchwerk erreichte Ferdinand Georg Waldm\u00fcller eine faszinierende Kombination von pr\u00e4ziser, geradezu haptischer Detailbeschreibung mit einer lebendigen, ungemein realistischen Wiedergabe, das ihn zu einem der gro\u00dfen Meister des Realismus macht. (Ferdinand Georg Waldm\u00fcller, Kind unter einem blauen Seidenvorhang hervorschauend, 1821, \u20ac 70.000 \u2013 140.000)<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-8672\" title=\"Marc Chagall (1889 - 1985), Les Amoureux au Bouquet, 1978, Gouache, Tempera, Pastell und schwarze Kreide auf Papier, 77,4 \u00d7 57,7 cm  \u20ac 250.000 \u2013 500.000\" src=\"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/aktuell\/wp-content\/uploads\/Unbenannt1234.png\" alt=\"Unbenannt1234\" width=\"314\" height=\"420\" srcset=\"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/aktuell\/wp-content\/uploads\/Unbenannt1234.png 234w, http:\/\/www.kunstinvestor.at\/aktuell\/wp-content\/uploads\/Unbenannt1234-224x300.png 224w\" sizes=\"(max-width: 314px) 100vw, 314px\" \/><\/span>Er war zweifellos ein Meister der Tr\u00e4ume und einer der herausragendsten wie ungew\u00f6hnlichsten Pers\u00f6nlichkeiten der Moderne: der Russe Marc Chagall. Wie kein anderer hat er sich den \u2013ismen seiner Zeit entgegengestellt und daf\u00fcr eine eigene malerische Sprache zwischen Realit\u00e4t und Fiktion gefunden, mit der er die Mythen seiner eigenen Kultur mit der Gegenwart der Moderne verband. Seine Bilder geh\u00f6ren zu den Inkunabeln der Moderne, umso mehr freut uns die Pr\u00e4sentation eines zauberhaften Aquarells in der Sparte der KLASSISCHEN MODERNE. Das Blatt, das eines seiner zentralen Motive \u2013 Blumen und Liebe \u2013 in einer zauberhaften Pinselschrift wiedergibt, entstand w\u00e4hrend seiner letzten, k\u00fcnstlerisch \u00fcberaus produktiven Jahre, die er in St. Paul de Vence verbrachte. Das Aquarell stammt direkt aus seinem Nachlass und befand sich seit 1992 in einer privaten \u00f6sterreichischen Sammlung. (Marc Chagall, Les Amoureux au Bouquet, 1978, \u20ac 250.000 \u2013 500.000)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Die ANT<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-8668 alignright\" title=\"Paar dreiarmige Barock-Girandolen, um 1750, Bronze feuervergoldet, H. 48 cm \u20ac 50.000 \u2013 100.000\" src=\"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/aktuell\/wp-content\/uploads\/Unbenannt.png\" alt=\"Unbenannt\" width=\"365\" height=\"362\" srcset=\"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/aktuell\/wp-content\/uploads\/Unbenannt.png 237w, http:\/\/www.kunstinvestor.at\/aktuell\/wp-content\/uploads\/Unbenannt-150x150.png 150w\" sizes=\"(max-width: 365px) 100vw, 365px\" \/>IQUIT\u00c4TEN punkten neben einer wunderbaren Alabasterfigur des Herkules von 1600 und einer Marmorb\u00fcste der Diana von Jean-Antoine Houdon mit einem Paar sp\u00e4tbarocker Girandolen, von denen nur die kaiserliche Hofburg in Wien vergleichbare Exemplare besitzt! Bronze in Feuer vergoldet, die Arme verziert mit emaillierten Bl\u00fcten und trotz der beachtlichen Gr\u00f6\u00dfe von einem halben Meter und dem Gewicht des Materials schwingen sie sich leicht und elegant in die H\u00f6he. Ihre Geschichte ist ebenso durchaus bewegt: im Gep\u00e4ck eines ehemaligen Geheimen Kammerzierrats am Wiener Hof reisten sie Ende des 19. Jhds. nach Dessau, sp\u00e4ter nach Berlin. Auf ihre weitere Destination kann man gespannt sein. (Paar dreiarmige Barock-Girandolen, um 1750, Bronze feuervergoldet, \u20ac 50.000 \u2013 100.000)<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-8671\" title=\"Josef Hoffmann (1870-1956), Brosche, 1908 bzw. 1909, Silber, Gold, Schmucksteincarbochons, je 5 x 5 cm  \u20ac 80.000 \u2013 190.000\" src=\"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/aktuell\/wp-content\/uploads\/Unbenannt123.png\" alt=\"Unbenannt123\" width=\"323\" height=\"313\" \/>Es ist zweifellos eine Sensation: aus einer alten Wiener Privatsammlung werden in der Sparte JUGENDSTIL &amp; DESIGN zwei der wohl gr\u00f6\u00dften Broschen des legend\u00e4ren Wiener Werkst\u00e4tte Gr\u00fcnders Josef Hoffmann angeboten! Sie faszinieren nicht nur mit ihrem Design und der raffinierten wie modern-minimalistischen Anordnung von Silber und Edelsteinelemen-ten, sondern auch durch ihre Gr\u00f6\u00dfe und ihre Seltenheit. Lt. dem WW-Archiv wurden insgesamt nicht mehr als zwei bzw. vier St\u00fccke hergestellt. Der untere Sch\u00e4tzpreis wird also nur ein Startschuss f\u00fcr heftiges Bieten sein. (Josef Hoffmann, 2 Broschen, 1908 bzw 1909, je 5 x 5 cm, Sch\u00e4tzpreis je \u20ac 100.000 \u2013 200.000)\u00a0[<em><strong>Auktionstage, 16. \u2013 18. Juni 2015, Beginn: 15 Uhr<\/strong><\/em>&#8211; <a href=\"http:\/\/www.imkinsky.com\/Ads-Counter\/kunstinvestor.php\" target=\"_blank\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>ZUM KATALOG<\/strong><\/span><\/a>]\u00a0Foto: \u00a9 Kinsky\u00a0<\/span><\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong><a style=\"color: #000000;\" href=\"http:\/\/issuu.com\/kunstinvestor2015\/docs\/kunstinvestor.ausgabe.mai.2015\" target=\"_blank\">DAS KUNSTMAGAZIN<\/a><\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"><strong><a style=\"color: #000000;\" href=\"http:\/\/issuu.com\/kunstinvestor2015\/docs\/kunstinvestor.ausgabe.mai.2015\" target=\"_blank\">KUNSTINVESTOR \u00a0Nr. 5\u00a0<\/a><\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"><strong><a style=\"color: #000000;\" href=\"http:\/\/issuu.com\/kunstinvestor2015\/docs\/kunstinvestor.ausgabe.mai.2015\" target=\"_blank\">Ausgabe Mai 2015<\/a><\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000080;\"><strong><a style=\"color: #000080;\" href=\"http:\/\/issuu.com\/kunstinvestor2015\/docs\/kunstinvestor.ausgabe.mai.2015\" target=\"_blank\">[DOWNLOAD-MAGAZIN]<\/a><\/strong><\/span><\/h4>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"73\"><\/td>\n<td width=\"435\"><a href=\"http:\/\/issuu.com\/kunstinvestor2015\/docs\/kunstinvestor.ausgabe.mai.2015\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-8482 size-full\" title=\"DAS KUNSTMAGAZIN KUNSTINVESTOR Nr. 5 \u2013 Ausgabe Mai 2015\" src=\"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/aktuell\/wp-content\/uploads\/mai2015.jpg\" alt=\"mai2015\" width=\"455\" height=\"640\" srcset=\"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/aktuell\/wp-content\/uploads\/mai2015.jpg 455w, http:\/\/www.kunstinvestor.at\/aktuell\/wp-content\/uploads\/mai2015-213x300.jpg 213w, http:\/\/www.kunstinvestor.at\/aktuell\/wp-content\/uploads\/mai2015-332x467.jpg 332w\" sizes=\"(max-width: 455px) 100vw, 455px\" \/><\/a><\/td>\n<td width=\"106\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"707\">\n<h3 style=\"text-align: center;\"><strong>___ ABO-BESTELLUNG ___<\/strong><\/h3>\n<h3><a href=\"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/aktuell\/anmeldung-newsletter\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-8139 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/aktuell\/wp-content\/uploads\/abomeldung.png\" alt=\"abomeldung\" width=\"519\" height=\"102\" srcset=\"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/aktuell\/wp-content\/uploads\/abomeldung.png 519w, http:\/\/www.kunstinvestor.at\/aktuell\/wp-content\/uploads\/abomeldung-300x59.png 300w, http:\/\/www.kunstinvestor.at\/aktuell\/wp-content\/uploads\/abomeldung-332x65.png 332w\" sizes=\"(max-width: 519px) 100vw, 519px\" \/><\/a><\/h3>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #000000;\">____________________________________________________<\/span><\/strong><\/h3>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit Objekten von gro\u00dfer Seltenheit und besonderer Qualit\u00e4t lassen die einzelnen Sparten bei den Auktionstagen im Juni gro\u00dfes Sammlerinteresse erwarte. Allein die Zeitgenossen werden im Oktober eine eigene Auktion gestalten. Nach dem sensationellen Rekordpreis f\u00fcr ein Blumenbild des Flamen Jan Brueghel d. \u00c4. in der November-Auktion des Vorjahres von 2,2 &#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":8672,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/aktuell\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8665"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/aktuell\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/aktuell\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/aktuell\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/aktuell\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8665"}],"version-history":[{"count":7,"href":"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/aktuell\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8665\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8677,"href":"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/aktuell\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8665\/revisions\/8677"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/aktuell\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8672"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/aktuell\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8665"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/aktuell\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8665"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.kunstinvestor.at\/aktuell\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8665"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}