„a piece of reality“ – Dieter Bornemann zeigt skulpturale Fotografie

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Was macht einen Künstler aus? Ist es der Lebenslauf, die Ausbildung, die Liste seiner Ausstellungen? Oder ist es das Werk? Und kann man die Arbeit eines Künstlers unabhängig von seiner Person betrachten? Diese Diskussion habe ich mit Kurator Günther Oberhollenzer geführt. Ich habe nicht den klassischen Lebenslauf, den sich die Kunstwelt erwartet (und einfordert). Trotzdem habe ich in der Fotografie etwas völlig Neues geschaffen, dass es bisher noch nicht gegeben hat: die skulpturale Fotografie- Dieter Bornemann

Der Fotograf und Journalist Dieter Bornemann zeigt von 16.11.2016 bis 14.1.2017 in der Ausstellung „a piece of reality“ seine aktuelle Arbeit. Da- bei sollen alte Sehgewohnheiten der Fotografie gebrochen werden. Die Ausstellung ist ein Spiel mit Proportionen und der gelernten Wahrnehmung von Bildern. Das Foto als ein Abbild der Realität, aber gleichzeitig nur eine Illusion von Wirklichkeit. Das führt zu Irrita- tion beim Betrachter und damit zur Auseinandersetzung mit der eigenen Wahrnehmung. Es bleibt die Frage: Wieviel „Wahrheit“ steckt in einem Foto? Die Ausstellung findet im Rahmen der „eyes on“ – Monat der Fotografie statt. Bei der Vernissage am 15.11. um 19 Uhr spricht Museums-Kurator und Buchautor Mag. Günther Oberhollenzer über moderne Fotografie. 13 Gegenstände des Alltages wurden für diese Ausstellung so fotografiert und in Szene gesetzt, dass die BetrachterInnen die Illusion haben, das echte Objekt vor sich zu haben. Perspektive, Größenverhältnis, Licht und die richtige Oberfläche – das alles muss stim- men, um ein möglichst realitätsnahes Abbild zu bekommen. Die neue Technik durchbricht die Grenzen zwischen klassischer Fotografie und Skulptur. Denn aus Fotografien werden skulpturale, dreidimensionale Objekte erschaffen.

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Gegenstände wie etwa ein Kaugummi- automat aus den 80er-Jahren, ein rund 100 Jahre alter Klingelkasten aus einem Wiener Altbau oder ein aus Fotos nachgebautes Ikea-Regal werden durch die fotografische Ab- bildung zwar ihrer Funktionalität beraubt, gleichzeitig aber mit neuer Bedeutung aufgela- den. Die Objekte sind zwar oberflächlich beeindruckend, aber ohne Funktion und Inhalt – ähnlich der Scheinarchitektur der Renaissance-Baumeister. Die Ausstellung spielt mit der Wahrnehmung der BesucherInnen. Alle Objekte werden exakt in ihrer Originalgröße abgebildet und nachgebaut. So soll es vorkommen, dass Be- sucherInnen achtlos an einem Gegenstand der Ausstellung vorbei gehen, weil das Objekt für einen Teil des Raumes gehalten wird. Einen zusätzlichen Reiz bekommt die Ausstellung durch das Spiel mit den Größenverhält- nissen: Jedes Objekt gibt es zusätzlich in der halben Größe des Originals, aber auch auf- geblasen auf die doppelte Größe seiner ursprünglichen Form. Aus der Nähe zur Realität wird so plötzlich Skurrilität. Eine Hommage an den Mitbegründer der Konzept-Kunst, Marcel Duchamp, ist das Werk „Fountain II“: Allerdings wird hier – 100 Jahre nach dem von Duchamp ausgelösten Kunstskandal der umgekehrte Weg beschritten: Während Duchamp für sein „ready- made“-Kunstwerk ein Pissoir ins Museum stellt und einen realen Gegenstand des Alltags zum Kunstwerk erklärt, wird hier ein anderer Weg gegangen: Ein Pissoir wird so fotogra- fiert, dass für den Betrachter auf den ersten Blick der Eindruck eines echten Urinals ent- steht. Verblüffend auch der originalgetreue Nachbau eines Alibert-Badezimmerspiegels aus den 70er Jahren: Der Betrachter steht zwar ganz offensichtlich vor einem Spiegel, sieht sich selbst aber nicht darin. „a piece of reality“ entwickelt das Medium Fotografie weiter und zeigt einen völlig neuen Ansatz der Fotografie. Der ausschließlich optischen Wahrnehmung wird ein haptisch er- fahrbarer Gegenstand hinzugefügt. (Foto: © Dieter Bornemann)

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