August Sander

Mit August Sander widmet sich das Wiener Fotomuseum WestLicht einem herausragenden Klassiker der Fotografiegeschichte. Die 70 Porträts des wegweisenden Vertreters der Neuen Sachlichkeit und Pioniers der dokumentarisch-konzeptuellen Fotografie sind in dieser Zusammenstellung zum ersten Mal in Österreich zu sehen. Es handelt sich dabei um das Reenactment einer Ausstellung, die der Fotograf 1963, ein Jahr vor seinem Tod, noch selbst kuratiert hatte. WestLicht-Vorstand Peter Coeln: „August Sander ist einer der ganz Großen und hat die Fotografie revolutioniert, vergleichbar mit Alexander Rodtschenko oder Edward Steichen. Sein Porträt einer Gesellschaft im Wandel ist gerade heute hochaktuell.“ Im Fokus der Ausstellung steht der epochale Porträtzyklus Menschen des 20. Jahrhunderts, den Sander Mitte der 1920er-Jahre entwickelte und in einer ersten Fassung unter dem Titel Antlitz der Zeit publizierte. „Sein Konzept einer fotografischen Gesellschaftsanalyse mittels vergleichender und unmittelbarer Beobachtung zielte auf ein umfassendes Sozialporträt der Weimarer Republik ab“, fasst WestLicht-Chefkuratorin Rebekka Reuter zusammen. „Fotografie verstand er als universelle Weltsprache.“ Eingeteilt in sieben Gruppen, stellt der Bilderatlas Vertreter_innen unterschiedlicher Gesellschaftsschichten und Berufsgruppen neben-einander – vom Arbeitslosen bis zum Großindustriellen, von der Bildhauerin bis zur Putzfrau, vom Corpsstudenten bis zum Bohémien. Sander verdichtet charakteristische Merkmale in Haltung, Gestik und Kleidung zu einer Reflexion des Individuellen in Beziehung zum Typischen. Sein physiognomisches Zeitbild beleuchtet das Verhältnis von Mensch und Gemeinschaft. Sander hat sein Mappenwerk immer wieder bearbeitet. Sein universalistischer Ansatz ist dabei auch ein demokratischer und rationaler Gegenentwurf zu anderen Fotoprojekten der Zwischenkriegszeit, die Gemeinschaft elitär als Parade großer Denker und Lenker entwerfen oder völkisch entlang von Blut-und-Boden-Kategorien konstruieren. Dauer bis 20. Mai 2018 (Foto: Westlicht)

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