Dorotheum: Hofstätter die Zweite

Teil II der Sammlung des Kunst-händlers Reinhold Hofstätterin der Dorotheum-Auktion am 26. September 2017 mit Jugendstil-Schwerpunkt

Es ist der zweite und gleichzeitig der letzte Teil- der erste wurde erfolgreich im Mai 2017 im Dorotheum ver-steigert- der Sammlung des Wiener Kunsthändlers Reinhold Hofstätter, die am 26. September 2017 im Wiener Dorotheum zum Aufruf kommt. Versteigert werden insgesamt knapp 400 Objekte: die Ausstattung seines eleganten Wohnpalais an der Strudlhofstiege sowie das Inventar seines ehemaligen Geschäftslokals in der Wiener Innenstadt. Alte Meister, Gemälde des 19. Jahrhunderts, Skulpturen von der Gotik bis zum Barock sind die Klassiker in dieser Auktion. Ein Schwerpunkt liegt jedoch diesmal auf einer eher unbekannten Seite von Reinhold Hofstätters Sammelleidenschaft: Dem Jugendstil, der mit Josef Frank, Josef Hoffmann, Dagobert Peche oder Otto Prutscher prominent repräsentiert ist. Der in Wien geborene Architekt Josef Frank steht für klare und funktionale Formen. In der Auktion wird eine 1912 entworfene Kommode angeboten. 22.000 bis 30.000 Euro beträgt die Schätzung für dieses Möbel, das 1912 bei der Ausstellung der Kunstgewerbeschule 1912 im Raum XIII, der Wohnhalle in einem Landhaus im ÖMKI (Österreichisches Museum für Kunst und Industrie, heutiges MAK) ausgestellt war. Dagobert Peche ist mit einer phantasievoll gestalteten Anrichte aus der Zeit um 1920 vertreten: Die Front des gelb lackierten Möbels ist mit farbiger floraler Ornamentik geziert, ebenso mit als Relief ausgearbeiteten floralen Schnitzarbeiten sowie silberfarbener Bemalung (€ 20.000 – 30.000).

Ein Lot dieser Auktion stammt aus dem Vorbesitz eines bekannten österreichischen Schauspielers: In der Villa des Burgschauspielers Josef Meinrad (1913 – 1996) befand sich jener Brunnen aus der Zeit um 1926, der von Otto Prutscher entworfen und von Wienerberger Keramik ausgeführt wurde (€ 30.000 – 40.000). Zwei Stühle aus weiß bemaltem Holz, entworfen von niemand Geringerem als Josef Hoffmann um 1910, sollen 5.000 bis 8.000 Euro bei der Auktion einbringen. Ein Exemplar dieses Modells wurde für die Ausstattung des Schlafzimmers der Schauspielerin Mimi Marlow verwendet. In die Op-Art entführt eine Tapisserie von Victor Vasarely, ausgeführt vom Atelier Tabard Freres & Soeurs (€ 8.000 – 10.000). Im Bereich Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts sind zwei Arbeiten herausragend: Von Hans Makart wird „Ein Sommernachtstraum“ versteigert. 50.000 bis 70.000 Euro beträgt die Schätzung für dieses 187 x 285 cm große Ölgemälde. Gleich viel wie für Oskar Laskes Tempera-Arbeit „Der jüngste Tag“ aus dem Jahr 1927. Es existieren insgesamt drei Fassungen dieser Laske-Arbeit, eine befindet sich im Besitz der Ostdeutschen Galerie in Regensburg, eine weitere in Wiener Privatbesitz. (Foto: © Dorotheum)

Sammlung Reinhold Hofstätter: Der in Wien geborene Reinhold Hofstätter (1927 – 2013) eröffnete 1953 sein erstes Geschäft in der Dorotheergasse, Ende der 1960er Jahre seinen zweiten Standort in der Bräunerstraße. Das Dorotheum versteigerte im Herbst 2016 äußerst erfolgreich Bestände aus seinem privaten Landsitz Schloss Schwallenbach sowie im Mai 2017 ebenso hervorragend den ersten Teil seiner Sammlung. „Die Auktionen haben gezeigt, dass antike Möbel nach wie vor sehr gefragt sind, wenn die Kriterien von hoher Qualität und namhafter Provenienz zusammenspielen“, so Dorotheum-Experte Alexander Doczy zur Auktion im Mai 2017.

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