Feuer und Wasser machen Dampf – 11. Auktion der Ressler Kunst Auktionen

Zwischen den Galerien, dem Kunsthandel und den Auktionshäusern tobt ein Konkurrenzkampf, für den zuweilen drastische Vergleiche herangezogen werden. Es geht aber auch anders: wenn Galerien und Auktionshäuser das Verbindende über das Trennende stellen und zusammenarbeiten.

Für die 11. Kunstauktion sind die Ressler Kunst Auktionen und die Galerie Elisabeth und Klaus Thoman eine enge Kooperation eingegangen. Die Auktion findet auch nicht, wie gewohnt, in der Galerie OstLicht statt, sondern in der Galerie Thoman in der Seilerstätte 7. Obwohl die Zusammenarbeit zwischen der Galerie und dem Auktionshaus noch ganz jung ist, kann sich das, was dabei herausgekommen ist, sehen lassen: 174 hochklassige Werke mit einer Rufpreissumme von mehr als einer Million Euro.

34 Werke steuern die Galeristen Elisabeth und Klaus Thoman für die Auktion bei, darunter wichtige Werke von Herbert Brandl, Gunter Damisch, Walter Vopava, Siegfried Anzinger, Erwin Wurm, Hans Staudacher und Max Weiler. Vor allem Max Weiler ist ein zentraler Künstler der Galerie, den Elisabeth und Klaus Thoman durch Jahrzehnte begleitet haben. Seine 114 x 56 cm große „Malerei aus Landschaftsteilen“, ausgeführt 1962 in der für Weiler so typischen Eitemperatechnik, startet bei € 40.000. Das Gemälde zählt zum berühmten Zyklus „Wie eine Landschaft“. Weiler sieht die Natur als permanentes Werden und als kosmische Ordnung; seine Bilder sind deshalb auch keine Abbilder von Landschaften, sondern quasi geistige Landschaftsschöpfungen. Noch viel früher, 1948, malte Weiler das Gemälde „Sternwartestraße“. Ein Jahr davor war er in sein neues, großzügiges Atelier in der Sternwartestraße übersiedelt. Der Garten davor wurde für ihn zum Eldorado für die Findung seiner Formensprache. In den folgenden Jahren entstand eine ganze Serie von Bildern aus der unmittelbaren Umgebung dieses Gartens. Unser Bild ist ein typisches Beispiel dafür. Der Ausrufpreis beträgt € 25.000. Auch die Sparte Skulpturen ist gut bestückt: Martin Kippenberger mit seinem „Grundschul-stuhl“ (€ 6.500) sollte internationale Aufmerksamkeit finden. Bei Thomas Feuerstein „prozessualer“ Plastik wachsen in Bioreaktoren Algen und Pilze, aus denen die Grundbestandteile des neu entwickelten synthetischen Moleküls Psilamin extrahiert werden. Der Rufpreis beträgt € 7.500. Von Bruno Gironcoli kann eine Installation aus einer Tuschearbeit, Gips-Füßen und einem Aluminiumguss (€ 40.000) angeboten werden, von Erwin Wurm ein bemalter, zerquetschter Eimer (€ 9.000). Etwas ganz besonders Rares ist „Bild mit blauer Horizontale“ von Markus Prachensky. Das streng geometrische Gemälde entstand 1953 (!) – noch bevor Prachensky Fritz Wotruba, Otto Mauer und Friedensreich Hundertwasser kennenlernte. Damals mietet Prachensky zwei Räume am Lobkowitzplatz, wo die Serie geometrischer Bilder stand. (Foto: © Ressler Kunst Auktionen)

Auktion: Montag, 25. März 2019 um 18.00 Uhr
in der Galerie Thoman, 1010 Wien, Seilerstätte 7

 
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