Ressler Kunst Auktionen – „Kompromisslose Suche“

Wie kaum ein anderer Künstler hat Arnulf Rainer in seiner Suche nach künstlerischen Ausdrucksmitteln radikal neue Wege beschritten.

Aber nicht nur der Künstler sucht ständig nach neuen künstlerischen Ausdrucksmittel, auch der Markt ist permanent auf der Suche: Bei der Auktion der RESSLER KUNST AUKTIONEN am 20. Februar in der ehemaligen Anker Brotfabrik wurden 6 Werke Arnulf Rainers angeboten, fünf wurden verkauft. Eine „Graubraune Übermalung“ aus 1962, überarbeitet 1973, wurde auf 55.000 Euro gesteigert. Inklusive des Aufgeldes, der Umsatzsteuer und dem Folgerecht (das ist der Betrag, den der Künstler als Anteil aus dem Verkauf erhält), mussten also mehr als 70.000 Euro für Arbeit bezahlt werden. Zwei kleine Übermalungen aus den frühen 1970er Jahren er-zielten Meistbote von 16.000 und 14.000 Euro. „Der Waldmensch“ wurde um 13.000 Euro verkauft, eine Naturübermalung wurde in der Auktion auf das gleiche Niveau gehoben. Ledig-lich eine Arbeit scheiterte – noch dazu eine ganz besonders Interessante: 1959 stellte Rainer den Entwurf für eine Plastik in der Vorgartenstraße vor. Allein, die Verantwortlichen der Ge-meinde Wien wollten sich seinem Vorschlag nicht anschließen – was sie heute heftig bedauern sollten. Die rosafarbige Zentralgestaltung (auf der Rückseite hat der Künstler eine seiner wun-derbaren schwarzen Übermalungen vorgenommen, die freilich nicht „schwarz“ ist, sondern irisierend in violetten Tönen) ist für Arnulf Rainer sehr ungewöhnlich. Der Künstler hat 1974 die beiden Flächen im Rahmen einer Restaurierung überarbeitet, herausgekommen ist ein doppelseitiges Werk, das jedenfalls auf der rosafarbigen Seite so ungewöhnlich ist, dass sich offenbar kein Sammler traute, es zu erwerben. Der Rufpreis betrug 18.000 Euro, ein durchaus amikaler Preis für einen der wichtigsten Künstler der Gegenwart. Arnulf Rainer war seit jeher ein kompromissloser, ja radikaler Künstler. Nach künstlerischen Kontroversen verließ er sowohl die Angewandte als auch die Akademie innerhalb weniger Tage.

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Er bildete sich fortan autodidaktisch weiter. Durch die gestische Malerei von Jackson Pollock, Jean Paul Riopelle und Wols beeindruckt, wandte er sich vom Surrealismus ab und ging zu abstrakten Mikrostrukturen über. Die ersten „Übermalungen“, die sein gesamtes Werk präg-ten, entstanden um 1953. In den Jahren 1956/57 fanden religiöse Themen, meist Kruzifikat-ionen, Eingang in sein Werk. In den 1960er Jahren begann Arnulf Rainer, Fotos der eigenen Physiognomie und des eigenen Körpers sowie Abbildungen alter Meister und zeitgenössischer Künstler zu übermalen. Die Untersuchungen der Körpersprache und die Frage nach der ei-genen Identität manifestierten sich in den Serien der „Face Farces“ und „Body Poses“. Dabei ergaben sich Berührungspunkte mit dem Wiener Aktionismus. Arnulf Rainer setzte sich immer wieder über gesellschaftliche Tabus hinweg, nicht nur im Bereich der Erotik, sondern auch in der Serie der Totenmasken und Totenzeichnungen. 1978 und 1980 vertrat er Österreich auf der Biennale in Venedig. Seit 1981 ist er Mitglied der Akademie der Künste Berlin und war bis 1995 Leiter einer Meisterklasse für Malerei an der Akademie der bildenden Künste in Wien. 1984 fand eine große Werkschau im Centre Pompidou in Paris statt. 1989 kam es zu einer großen Retrospektive im Guggenheim Museum New York – der ersten eines lebenden euro-päischen Künstlers überhaupt. Seither widmeten ihm bedeutende Kunstinstitutionen wie das Stedelijk Museum in Amsterdam Retrospektiven, die Pinakothek der Moderne in München widmet ihm permanent einen ganzen Ausstellungsbereich. „RESSLER KUNST AUKTIONEN sucht permanent Werke Arnulf Rainers für seine Auktionen“, so Otto Hans Ressler Gesch-äftsführer und Auktionator des Auktionshauses. (Foto: © Ressler Kunst Auktionen).

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